Was ist ein Rettungssanitäter-Ausbildung? Was ist ein Rettungssanitäter-Ausbildung?

Was ist ein Rettungssanitäter-Ausbildung?

Henri Schmidt 14.02.2023 1 Min. Lesezeit

EMS steht für elektrische Muskelstimulation oder Elektromyostimulation.

(Myo = abgeleitet vom griechischen myos = Muskel)

Bei dieser Trainingsform werden die Muskeln durch elektrische Impulse angeregt. Dabei kommen niedrige und mittlere Frequenzen zum Einsatz, die für den Menschen unbedenklich sind. Diese Impulse lösen eine vollständige Muskelkontraktion aus, wie sie auch beim herkömmlichen Training auftritt.
 


Wie funktioniert EMS?


Im Prinzip funktioniert EMS wie ein Turbo-Booster für die eigene Kraft: Bei jeder Bewegung, die Sie im Alltag ausführen, sendet Ihr Gehirn mittels bioelektrischer Impulse den Befehl zur Anspannung (Muskelkontraktion) an die entsprechenden Muskeln. Beim EMS-Training wird dieses Prinzip um ein Vielfaches verstärkt, sodass Ihre Muskeln deutlich stärker beansprucht werden.

Woher stammt die elektrische Muskelstimulation?

Die Anfänge der Elektrostimulation reichen bis in die 1950er Jahre zurück; schon damals wurde die Methode in ähnlicher Form wie heute angewendet. Ihre Wurzeln liegen in der Physiotherapie, der Medizin und im Leistungssport, wo sie seit Jahrzehnten zur Behandlung chronischer Erkrankungen oder zur Rehabilitation eingesetzt wird. Durch die elektrische Muskelstimulation konnte der Gesundheitszustand vieler Patienten deutlich verbessert werden.

Was ist der Unterschied zwischen EMS (Niederfrequenz) und EMA (Mittelfrequenz)?

EMS steht für „elektrische Muskelstimulation“, EMA für „elektrische Muskelaktivierung“. Im Grunde genommen geht es in beiden Fällen darum, durch elektrische Impulse Muskelkontraktionen auszulösen. Wenn dies mit sogenanntem Stimulationsstrom (Niederfrequenzstrom) erfolgt, spricht man traditionell von EMS. Die motorischen Nerven werden gereizt, was schließlich zu einer Muskelkontraktion führt.

Wird der modulierte Mittelfrequenzstrom erzeugt, spricht man vorzugsweise von EMA. In diesem Fall wird die Muskelkontraktion direkt in den Muskelzellen ausgelöst, ohne die Nerven zu reizen. Dies sorgt für ein angenehmeres Empfinden des Impulses während des Trainings.

Die Wirksamkeit und Wirkungsweise des EMS-Trainings wurde bereits in mehreren Studien verschiedener Universitäten nachgewiesen. Dazu zählen die Sporthochschule Köln, die Universität Bayreuth sowie die Universität Erlangen-Nürnberg.